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Warum bleiben einige Schüler:innen auch bei Herausforderungen handlungsfähig, während andere frühzeitig abbrechen? Die Fortbildung greift diese Frage auf und richtet den Fokus auf Selbstregulation als zentrale Voraussetzung für Lernentwicklung und Talententfaltung.
Selbstregulation ermöglicht es Lernenden, Ziele zu verfolgen, Aufmerksamkeit zu steuern, Rückschläge zu bewältigen und Anstrengung bewusst einzusetzen. Gerade im Sportunterricht wird sichtbar, dass Talent nicht allein von körperlichen Voraussetzungen abhängt, sondern wesentlich davon, wie Lernende mit Herausforderungen, Fehlern und Leistungsanforderungen umgehen. Motivation, Ausdauer und Zielorientierung werden damit zu entscheidenden Faktoren nachhaltiger Entwicklung.
Auf Grundlage aktueller Erkenntnisse zum selbstregulierten Lernen analysieren die Teilnehmenden typische Unterrichts- und Trainingssituationen und reflektieren, welche Bedingungen selbstreguliertes Handeln fördern oder behindern. Daraus werden konkrete Ansätze entwickelt, um Lernende gezielt in ihrer Eigenverantwortung, Zielklarheit und Handlungsfähigkeit zu unterstützen.
Die Fortbildung verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit praxisnahen Methoden für Unterricht und Sportpraxis. Ziel ist es, Lehrkräfte darin zu stärken, Lernumgebungen so zu gestalten, dass Selbstregulation systematisch gefördert und individuelle Potenziale sichtbar und entwickelbar werden.
Diese Veranstaltung kann im Rahmen der Qualifizierung zur Talentlots:in belegt werden als Wahl-/ Pflichtmodul A.
Die Teilnehmenden können …
18.02.2027
14:00 - 16:30 Uhr
Am Weidedamm 20, LIS (Am Weidedamm)